Sammelkarten

Knuspermüsli

Selbst gemachtes Knuspermüsli ist ein super Start in den Tag – für Erwachsene und Kinder, zuhause, aber auch auf einer Wandertour oder einfach zum Naschen zwischendurch.

Rezept für ca. 10 Portionen:

Als Basis des Müslis dienen 200g Haferflocken. Dazu kommen – je nach Geschmack und in einer Mischung, die euch gefällt – insgesamt etwa 250g gehackte Nüsse, Kokosraspeln, Kerne oder ähnliches. Ihr könnt auch mehr Haferflocken nehmen; es sollten jedenfalls 450-500g trockene Zutaten sein. Die mischt ihr in einer großen Schüssel mit ca. 125g Honig/Sirup und 1 EL neutralem Pflanzenöl. Optional könnt ihr auch noch mit Zimt oder Kardamom würzen. Wenn alles gut durchmischt ist, gebt ihr die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder eingefettetes Backblech und backt sie bei 120-150°C hellgelb. Rührt während des Backens immer mal um, damit alles gleichmäßig braun wird. Trockenfrüchte oder Rosinen sollten erst für die letzten Minuten Backen oder danach hinzugefügt werden. Lasst das Müsli gut auskühlen und füllt es in Gläser oder Zip-Beutel. Es hält sich dann mindestens 4 Wochen.

Von: Laura Selle

Sammelkarte Schwitzhütte

 

Eine Schwitzhütte ist ein tolles Gruppenerlebnis! Da viel Feuer im Spiel ist aber zu empfehlen mit einer erfahrenen Person.

Wichtigste Zutat: Feuerholz. So viel, wie ihr glaubt, unmöglich innerhalb eines Tages verbrennen zu können, ist meistens gerade genug. In einer großen, sicheren Feuerstelle erhitzt ihr 5-10 große, solide Natursteine – also keine Sandsteine, Schiefer, Ziegel o.ä. – möglichst bis sie rot glühen. Das kann mehrere Stunden dauern, also fangt früh genug an.

Als Hütte baut ihr ein Holzgestell von etwa 2x2m Grundfläche und 1m Höhe, welches ihr entweder mit Gewebeplanen (günstig aus dem Baumarkt) oder Jurtenplanen (stilvoll und gemütlich) abdeckt – Eingang nicht vergessen! In der Nähe des Eingangs grabt ihr eine kleine Kuhle. Mit einer Metallschaufel holt ihr je 2-3 Steine vorsichtig aus dem Feuer und legt sie in die Kuhle. Dann rein in die Hütte, auf Isomatten setzen und Aufgüsse mit Wasser oder Kräutertee machen – ätherische Öle wie Lavendel oder Olbas duften gut. Wenn es heiß genug ist, kühlt euch danach im Schnee, See oder mit Wassereimern ab.

Von: Laura Selle

Hüpfspiel: Pinocchio oder 1-2-3 Hopp

Für dieses Spiel benötigt ihr genügend Platz (drinnen oder draußen), mindestens drei Mitspielende und starke Zehen. Die Spielenden stellen sich in einen Kreis, wobei je ein Fuß in der Mitte des Kreises ist und die Fußspitze der anderen berührt. Die Gruppe ruft laut “Pi-no-cchi-o” oder “1-2-3 Hopp”, springt dann mit einem Sprung aus dem Kreis und bleibt stehen. Einer der Mitspielenden (nennen wir sie Zahra) bleibt im Anfangskreis stehen (wer das ist, kann über Zählreime oder Zufall entschieden werden). Zahra beginnt den ersten Spielzug, indem sie versucht, mit nur einem Sprung auf dem Fuß eines Mitspielenden (nennen wir ihn Mo) zu landen. Mo wird damit aus dem Spiel verbannt. Während des Sprungs dürfen sich alle Mitspielenden ebenfalls um genau einen Sprung bewegen. Danach blinzelt Zahra möglichst geheim einer anderen Person (nennen wir sien* Kim) zu. Kim ist nun an der Reihe und versucht ebenfalls Mo, Zahra oder Chiaras Füße zu treffen. Das Spiel endet, wenn eine Person übrig bleibt oder die Zehen zu sehr schmerzen.

* sien ist eine geschlechtsneutrales Pronomen, siehe: http://annaheger.wordpress.com/pronomen/

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Grafik: Atelier Hurra